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Die folgenden Ratschläge können niemals die gleiche Hilfe,
wie eine persönliche Beratung sein. In jedem Fall ist eine Schreibabyberatung
zu empfehlen. Die Ratschläge können aber die Zeit bis zum Termin
erleichtern.
Eine Konsultation bei ihrem Kinderarzt, ist in jedem Fall sinnvoll. Dieser
klärt ab, ob ihr Kind trotz des häuftigen Weinens, gesund ist.
Es ist wichtig für sie, diese Sicherheit zu haben.
- Schalten sie während den Schreiattacken, Reizquellen wie TV,
Telefon, Radio ab.
- Während des exesssiven Schreiens braucht ihr Kind sie, mit ihrer
vollen Presenz und Stärke. Ihr Kind braucht jetzt viel Halt und
Kraft von ihnen. Dies gibt ihm Orientierung.
- Gehen sie entweder ruhig im Raum umher oder setzen sie sich bequem
hin. Ihr Kind braucht festen Körperkontakt. Halten sie es frontal
zu sich, Bauch an Bauch.
- Sprechen sie mit ihrem Kind. Erlauben sie ihm weinen zu dürfen.
Atmen sie dabei ruhig in den Bauch, so wie sie dies während der
Schwangerschaft öfters gemacht haben. Versuchen sie dabei ruhig
zu bleiben, bei sich in ihrem Körper, ihrer Wahrnehmung, ihren
Gefühlen. Somit steigern sie sich nicht in das Erregungsniveau
des weinenden Kindes hinein.
- Schreibabys lösen in uns allen heftige Gefühle aus. Gefühle
wie Angst, Wut, Verzweiflung, Trauer, Versagen, etc. Je besser sie sich
kennen, das heisst ihre Gefühle wahrnehmen, zugestehen, zuordnen
und darüber sprechen können oder selbst weinen, desto geringer
ist die Gefahr einer Handlung im Affekt.
- Ueberlegen sie sich in ruhiger Minute, was sie tun können, wenn
sie mit ihrem Kind alleine sind und dieses sie mit seinem Schreien an
die Grenzen ihrer Gefühle und Kräfte bringt. Z.B: Soforthilfe
bei der Nachbarin, Notfall Kinderspital, Partner etc. anfodern.
- Etc.
Weitere Ratschläge: Schreibabyberatung, Anmeldung:
Susanna Fischer
Tel: 044 261 83 66
Fax: 044 252 27 67
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